Kammweg Rauenstein

Gedanklich noch nicht wieder 100% angekommen, gings heute gleich wieder los. Kurzer Weg nur bis in die Sächsische Schweiz, so dachten wohl auch viele andere – es war voller als gedacht. Nichtsdestotrotz habe ich einige Bilder gemacht, die ich hier zeigen möchte. Besonders schön war der Nebel, der aus den Täler kroch, und die dunkeln Wolken, die sich hartnäckig vor der Sonne hielten.

Frisco, wie der Seemann sagt

Auch wenn dieser Artikel nicht mehr im Urlaub geschrieben ist, möchte ich doch einige Bilder von unser letzten Station nicht vorenthalten. San Francisco ist eine wirklich tolle Stadt, angeblich die “europäischste” der USA. Wie dem auch sei, wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, es gab Hügel, das Meer bzw. die Bay, Hafen und Schiffe, Brücken und Nebel – was will man mehr? Wir haben uns u.a. den San Francisco Maritime National Historical Park angeschaut, Märkte und Buchläden durchstöbert, haben die Brücke im Nebel bezwungen, zum und auf den Coit Tower gestiegen (Bilder von oben leider durch Glasscheiben), sind nach Alcatraz gebracht worden und durften wieder zurück (Bilder aus Alcatraz vielleicht demnächst hier?), lecker gegessen und getrunken, uns die Beine an den Hügeln müde gelaufen und Schiffe geschaut. Ein toller Abschluss einer tollen Reise, wenngleich nicht mit Happy End. Sobald ich wieder mitteleuropäischen Schlafrhythmus angenommen habe und alles etwas gesackt ist, werde ich mich wohl noch mal an ein Fazit von fünf Wochen USA machen. Inzwischen darf den weiteren Abenteuern der u.a. weltbesten Reisebegleiterin hier gefolgt werden.

Rodeo, Las Vegas und Death Valley

Wie bereits angekündigt, soll nachfolgend von unserem Rodeobesuch am vergangenen Samstag die Rede sein. Jung und Alt von St. George (größte Stadt in Südutah…) hatte sich pünktlich und im löblichen Cowboywams im Dixie Sunbowl Stadium versammelt, nur die 2 Deutschen fielen etwas aus dem Rahmen – aber keine Angst, alle waren freundlich zu uns. Nach musikalischem Aufwärmgeplänkel kam man dann gegen 20:00 Uhr zur Sache – alle aufstehen, die Fahne(n) kommt, gleich wird gesungen. Uns war schon in etwa klar, was nun passierte, aber wenn man dass dann doch mal live und in echt miterlebt, ist das schon noch mal was anderes, auf den Bildern ist hoffentlich ein bisschen davon zu sehen, es gab mehrere kleine Fahnen, eine große (gehalten von Kindern, Polizisten und Feuerwehrleuten), dazu Nationalgardisten inkl. großem Gerät, Highschoolprinzessin einsam in der Stadiumsmitte singend sowie ein Böllerschuss als die Fahne hochgezogen war – interessant…

Die darauf folgenden Rodeowettbewerbe (wir haben 3 miterlebt: bockiges Pferd reiten, Bull Wrestling und Kalb mit dem Lasso einfangen und zusammenschnüren) sind für den Laien aus der alten Welt leicht ermüdend, trotzalledem hatten wir dort eine lustige Zeit.

Am nächsten morgen ließen wir Utah hinter uns, Viva Las Vegas! Und Sin City hatte es nicht leicht, uns von ihren allgegenwärtigen Reizen zu überzeugen, so viele Menschen auf einmal waren wir wohl nicht mehr gewöhnt. Aber ein ausgiebiger Buffetbesuch stimmte uns letztendlich gütig. Zum Casinobesuch hats aber trotzdem nicht mehr gereicht…

Schließlich gings auch schon weiter, der Rückkehr an die Pazifikküste standen nur zwei Fahrtage sowie ein Kurzaufenthalt im Death Valley (gar nicht so tot, wurde uns versichert – und ebenfalls eine sehr beeindruckende Landschaft!) im Wege, die wir tapfer hinter uns brachten. Die Bilder zeigen den Rodeobesuch, Las Vegas Strip bei Nacht und Eindrücke aus dem Death Valley.

Berge und Täler

Heute in etwas kürzerer Form, denn gleich geht’s weiter nach Las Vegas. Von Flagstaff aus gings zunächst nach Page mit Navajo Bridge, Horseshoe Bend und Glen Canyon Damm, am nächsten Tag dann nach Brian Head, Utah. Die Unterkunft stellte sich als Skiresort raus, entsprechend der Jahreszeit nur spärlich besucht. Egal, neben einem Regentag, den wir im Kino verbrachten haben wir den Bryce Canyon NP besucht. Danach gings nach St. George, von hier aus dann in den Zion NP. Gestern Abend waren wir noch beim Rodeo, doch davon erzählen wir beim nächsten Mal.

Oak Creek Canyon

Hatten wir schon gesagt, dass es uns hier rund um Flagstaff sehr gut gefällt? Und so waren wir nicht zweimal am Grand Canyon, sondern zweimal am Oak Creek Canyon im Land der roten Steine. Allein der Highway 89A, der sich von Flagstaff aus Richtung Sedona ins Tal des Eichenflusses windet, ist mehr als “scenic”. Bei der ersten kleinen Wanderung sind ein paar Fotos entstanden, es war allerdings etwas bewölkt/diesig…

Das große Loch

Wir haben die traumhafte Westküste inzwischen verlassen, als entfernungsbedingten Zwischen- bzw. Schlafstopp hatten wir uns Needles ausgeguckt. Es sollte sich als feuchtheißer Alptraum herausstellen, woran auch die endlos langsam, aber stets tutenden Güterzüge bei Nacht nichts verbessern konnten. Nach wenigen Stunden Schlaf stand fest, dass wir die vor uns liegende Route lieber etwas entschlacken und entschleunigen wollen, schließlich sind wir ja im Urlaub und nicht auf der Sightseeing-Olympiade. Demzufolge verbringen wir seit Mittwochabend einige Nächte in Flagstaff – Nordarizona ist eine tolle Gegend! Gestern gings dann zum Grand Canyon – ein wirklich großes Loch und definitiv ein Eintrag auf der “Sollte-man-schon-mal-gesehen-haben”-Liste wert. Als nächste Ziele steht neben einem eventuellen Wiederholungsbesuch am Grand Canyon die Gegend um Sedona (“The Red Rock Country”) auf dem reduzierten Programm, danach solls irgendwie nördlich zum Bryce und Zion NP gehen, aber das werden wir dann sehen. Die Bilder stammen aus Santa Barbara, von der Westküste und Route 66 sowie vom Grand Canyon.

From the East Coast to the West Coast…

… hat es uns inzwischen im Fluge verschlagen. Nach dem letzten Eintrag haben wir in New York u.a. einen Bahnhof, einen zentralen Park sowie spontan zum Sonnenuntergang die Aussichtsplattform vom Rockefeller Center besucht, den Times Square nochmals am Abend besichtigt, weiterhin mit der Staten Island Ferry einen kostenlosen Blick auf die Skyline von Manhatten sowie auf Frau Freiheit erhascht und den Highline Park abgelaufen. Daneben haben wir mit etlichen Gallonen Wasser, versucht, dem Schnupfen Herr zu werden, mit mäßigem Erfolg. Zum Abschluss haben wir den Donnerstagabend auf dem Dach unserer Unterkunft verbracht (darauf hätten wir auch mal eher kommen können), Sonnenuntergang mit 360° Panoramablick, sehr schön. Freitag gings dann früh mit den letzten Ratten zum Flughafen und flugs nach San Francisco – hier wars zunächst kühl und wolkig. Nicht lange gefackelt, bei der lustigen Autofrau einen prächtigen Dodge Journey ergattert und weiter ging selbige. Und so standen wir dann Freitagabend in Monterey (nettes Zimmer übrigens, auch wenn wir den Kamin nicht angemacht haben) am Pazifik. Heute gings dann den Pacific Highway 1 nach Süden, eine unglaubliche Küstenlandschaft und -straße. Hier in shell Beach ist eher wenig los, aber dafür gibts endlich mal HBO (natürlich läuft Boxen…). Bis zum nächsten Eintrag, nachfolgend gibts zu einigen der erwähnten Stationen Bilder: